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Musik und Wein im Ortsverein

Mit starkem Zuspruch absolvierte der Männergesangverein seine große musikalische Weinprobe im Schwabsburger Bürgerhaus. Die beiden Kulturgüter Gesang und Wein gingen an diesem Abend eine wahre Liebesheirat ein.
Der Männerchor unter weiblicher Leitung von Silva Merkel sowie der Frauenchor „Blue Planet Singers“ aus Gau-Bischofsheim unter männlicher Leitung von Christoph Gerz waren für den musikalischen Teil des Abends verantwortlich. Neben dem Solisten Fred Birt, der mit seiner inbrünstigen Soul-Stimme einen Hauch Amerika in den Staufersaal brachte. Nachdem das letzte gemeinsame Stück beider Chöre, ABBA´s Thank you for the music, verklungen war, forderte das Publikum begeistert eine Zugabe. Auf Silva Merkels Frage, ob „ihr Schokolade oder was anderes wollt“, wurde klar, dass der Abend mit Trude Herr´s Meisterstück enden würde, das „viel lieber einen Mann“ fordert.

 



Kompetent und charmant präsentierte die frühere rheinhessische Weinkönigin
Isabelle Willersinn die acht Weine, die dem Motto „200 Jahre Rheinhessen – 2 Jahre Verbandsgemeinde Rhein-Selz“ entsprechend aus den früheren Verbandsgemeinden Nierstein-Oppenheim und Guntersblum kamen. Zu jedem der Weine aus Schwabsburg, Nierstein, Oppenheim und Dexheim sowie aus Guntersblum, Uelversheim, Weinolsheim und Wintersheim fand die Ex-Majestät die passenden Worte. Die urteilssichere Oenologin führte das interessierte Publikum besonders auf die Fährte der Düfte und Gerüchte, die den erlesenen Rebensäften entstiegen. Sie ließ als Jungwinzerin auch die anwesenden Kollegen hochleben, die Weine für den Abend beigesteuert hatten, namentlich Andreas Frank (Schwabsburg), Fischborn Bergeshof  (Dexheim) und Dettweiler Karolinenhof (Wintersheim).

Großes Vergnügen bereitete die Veranstaltung dem Schirmherrn Klaus Penzer, der als Bürgermeister der jungen Verbandsgemeinde Rhein-Selz in seinem Grußwort auf die langanhaltende Verbindung der Schwabsburger Sänger mit der Verbandsgemeinde hinwies. Mit einem großzügigen Gastgeschenk führte er sich in die Veranstaltung ebenso ein wie mit launigen Worten, die die Entstehung des Verbandsgemeindenamens „Rhein-Selz“ erklärten. Da dieser Name nicht endgültig festgeschrieben sei, sondern vorläufig bis zur Wahl eines konsensfähigen besseren Namens, rief er das Publikum zu einem Namenswettbewerb auf. Vorschläge könnten am selben Abend bei ihm auf Platz 5 abgegeben werden.

Die Fahne der jungen Verbandsgemeinde konnte an diesem Abend auch quasi ihre Fahnenweihe erleben. Nach der vorangegangenen Genehmigung des Wappens fand eine der neuen Fahnen ihren ersten Einsatz auf der festlich geschmückten Bühne des Bürgerhauses.

Der Schwabsburger Vereinsrepräsentant Peter Weis, der den Abend souverän leitete, sprach dem Schirmherrn den Dank des Vereins aus. Er versicherte, dass die Schwabsburger keine separatistischen Tendenzen entwickeln würden und Mitglied der Verbandsgemeinde blieben, solange sie so gut behandelt würden.

Ein Höhepunkt führte Penzer und Weis beim gemeinsamen Saallied zusammen. Bevor das Publikum „E Gläsje Milde – e Gläsje Herbe“ miteinander singen durfte, musste es den Refrain erst einüben. Eine Herausforderung, hatten doch Männer und Frauen unterschiedliche Melodien und Texte im Refrain zu stemmen. Nach dreimaliger Probe, die Penzer mit den Männern, Weis mit den Frauen bestehen müsste, saß das Stück so gut, dass es mit Bravour vom Publikum gemeistert wurde und Begeisterungsstürme auslöste. Zudem traf auch der aromatische Rheinhessenteller den Geschmacksnerv des Publikums, das sich nun auf eine Fortsetzung dieser Veranstaltung in zwei Jahren freut. Der weitest gereiste Gast des Abends, der eine Flasche Wein nach Berlin mitnehmen durfte, versprach folglich in zwei Jahren wiederzukommen.

 

Foto: Erwin Sackl
 

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