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MGV nennt hundert Meter Rhein sein eigen

Hoffnung, so die Übersetzung des Bootsnamens HOPE, war das Motiv, mit dem der Verein „Luftfahrt ohne Grenzen“ seine Benefizfahrt über den Rhein absolvierte. Beim Empfang im Niersteiner Stadtpark, zu dem Bürgermeister Thomas Günther eingeladen hatte, erklärte der Vereinspräsident Frank Franke den caritativen Grundgedanken der Aktion, auf den sein Team anlässlich des Weltkindertags hinwies.

Nach dem verheerenden Wirbelsturm im Jahr 2008 hatte der Verein über 470 Fischerboote an den Staat Myanmar gespendet. Als Dank wurde den Helfern ein originales Fischerboot überreicht, das dort vier Familien das Überleben sichert.
Bereits am Freitag früh startete man, angeführt von den Niersteiner Schifferstechern und mit Unterstützung von DLRG sowie der Wasserschutzpolizei Ludwigshafen mit dem birmanischen Fischerboot in Ludwigshafen.

Über Worms und Oppenheim ging es weiter bis nach Nierstein. Später sollte es noch nach Mainz, Wiesbaden und Bingen schippern. An Bord des Fischerbootes war Nihad Latif Qoja, Oberbürgermeister von Erbil, Hauptstadt der Autonomen Region Kurdistan. Ihn hatte Franke bei einem Hilfstransport in die Stadt kennengelernt. „Ein Ziel dieser Aktion ist, zu zeigen, dass wir alle in einem Boot sind und gemeinsam für die Menschen kämpfen“, unterstrich Qoja in passablem Deutsch.
Ein typisches birmanisches Buffet bereitete der Starkoch Oliver Esser, der in Myanmar arbeitet und Chef der dortigen Sektion internationaler Köche ist. Neben dem Mundartsänger Herbert Völkner gestaltete der MGV Schwabsburg den musikalischen Teil des Programms im Stadtpark.

Unter Leitung von Silva Merkel brachte er in zwei Auftritten „Das Weinparadies“, „Über den Wolken“, „Rote Lippen“ und „Ich war noch niemals in New York“ zu Gehör. Nicht nur der Applaus des Publikums war dem Chor sicher, sondern der Veranstalter schenkte dem MGV auch einen Abschnitt von 100 m Rhein zwischen Worms und Nierstein. Dies besiegelte er durch diese Urkunde.